Wie entstand das Therapiekonzept?
Das Konzept basiert auf
langjährigen internationalen Forschungsergebnissen der
Rückenschmerzforschung; hieraus entstanden ist ein Therapiekonzept, das von der
DGS (Deutsche Gesellschaft für Schmerztherapie), der
TK und
HEK weiterentwickelt
wurde. Das
Zentrum für integrative Versorgung Rückenschmerz Berlin – IVR /Berliner Rückenschmerzzentrum setzt dieses Konzept in die Praxis um.
Dieses Therapiekonzept beinhaltet
individuell auf Sie zugeschnittene
ärztliche,
physiotherapeutische und psychologische
Behandlungsangebote.
Wie werden Sie unser Patient?
Nachdem Sie wegen Rückenschmerzen schon ca. 4 Wochen arbeitsunfähig sind, prüft
Ihre Krankenkasse grundsätzlich, wie Ihnen geholfen werden kann. Kommt Ihr Krankheitsbild für unsere Einrichtung in Frage, schickt Ihr Reha-Berater zu uns.
Sie können Ihre Kasse oder Ihren Reha-Berater auch direkt ansprechen. Innerhalb von 5 Werktagen erhalten Sie einen Termin für die Eingangsuntersuchung (Screening).
Wo findet was statt?
Der Leiter des
Zentrums für integrative Versorgung Rückenschmerz Berlin – IVR/ Berliner Rückenschmerzzentrums ist Dr. Kai Hermanns, die
Terminvergabe und weitere Information erfolgen über seine
Praxis für Schmerztherapie in der Ostseestr. 107, 10409 Berlin, Tel. 030/42858758; Ansprechpartnerinnen sind Frau Sigrid Grünke oder Frau Gilda Specht.
Die
Therapie selber wird in den Räumlichkeiten des
Gesundheitszentrums Prenzlauer Berg, Erich-Weinert-Straße durchgeführt. Das Gesundheitszentrum ist eine anerkannte Reha-Einrichtung mit großzügigen Räumlichkeiten, hochwertigen Sport-Geräten und einem anspruchsvollem Bewegungsbad.
Bei telefonischen Rückfragen wenden Sie sich aber bitte immer an die Praxis
von Herrn Dr. Hermanns und Frau Dr. Newie in der Ostseestraße 107, Berlin.
Wie prüfen wir die Eignung?
In einem
diagnostischen Screening werden Sie von einem ärztlichen
Schmerztherapeuten, einer Psychologin und einer Physiotherapeutin untersucht
und die Krankheitsgeschichte erfasst. Nach einer Beratung entscheiden wir,
ob Sie von diesem Programm profitieren können. Anderenfalls werden
Alternativen aus der Sicht der Schmerztherapie vorgeschlagen. In jedem Fall
soll auch schon das Screening ein Gewinn für Sie darstellen.
Wie geht es weiter?
Kommt eine Behandlung in unserem Zentrum in Frage, geht es in den nächsten Tagen schon los. Nun wird umgehend ein
individuelles ganzheitliches Therapiekonzept auf Sie persönlich zugeschnitten. Es folgt ein strammes Therapieprogramm mit
40 Therapiestunden in einem Monat. Die Behandlungen werden hauptsächlich in Einzeltherapien durchgeführt, um jederzeit an Ihrem speziellen Problem bleiben zu können. Wichtig ist uns auch, Ihnen viel über die Hintergründe des Rückenschmerzes und den Umgang damit vermitteln zu können. Dieses wird in Gruppen stattfinden, damit Sie sich auch kennenlernen und in Austausch treten können. Regelmäßig werden Teambesprechungen durchgeführt, in denen das Programm des Patienten jederzeit nach Verlauf abgesprochen und angepasst wird.
Was erwartet Sie an Behandlungen?
Durch die verschiedenen Fachbereiche unserer Ärzte, Psychologen und
Physiotherapeuten, ihrer langjährigen Erfahrungen und Qualifikationen können
alle Facetten der Schmerztherapie in das Behandlungskonzept einfließen.
DIE
ÄRZTLICHE SCHMERZTHERAPIE KANN FOLGENDES BEINHALTEN
• Einstellung auf eine medikamentöse Schmerztherapie
• Verschiedene Infiltrationstechniken
• Tens-Behandlung
• Akupunktur
• Ärztliche Manualtherapie/Osteopathie
PSYCHOLOGISCHE SCHMERZTHERAPIE
Einzel- und Gruppengespräche mit folgenden Schwerpunkten:
• Vermittlung eines bio-psycho-sozialen Schmerzmodells
• Erkennen individueller schmerzverstärkender und aufrechterhaltender Faktoren sowie Erarbeitung
von Lösungsansätzen
• Schmerzverarbeitungstraining
• Streß- und Konkliktmanagement
• Vermittlung von Entspannungstechniken
PSYSIOTHERAPIE/ SPORTTHERAPIE
• Manuelle Therapie
• Einzelkrankengymnastik
• Physikalische Schmerztherapie
• Ergotherapie
• Umfangreiche Sport- und Bewegungstherapie (einzeln und in Gruppen)
• Wassergymnastik
Wie lange geht das Programm?
Ziel ist es, dass Sie nach
vier Wochen wieder arbeiten gehen können. Im
Einzelfall ist eine Verlängerung der Therapie möglich. Zahlreiche Studien
haben belegt, dass die Arbeitsfähigkeit ein wichtiger Marker für den
Krankheits- und Chronifizierungsverlauf ist. Wer länger als 4 Wochen wegen
Rückenschmerzen aus dem Arbeitsalltag raus ist, läuft Gefahr, dass sich der
Schmerz wirklich chronifizert und damit das Leid des Betroffenen zunimmt.
Deswegen ist das große Ziel die Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit.
Was wird danach?
In der Regel endet das Programm nach
vier Wochen. Sie werden in der Zeit
lernen, was Ihnen gut tut und was Ihr Körper braucht. Nach
ca. sechs Monaten
werden wir uns noch einmal bei Ihnen melden, um zu erfahren, wie es Ihnen im
weiteren Verlauf ergangen ist.